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Michael Baal
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Heizungsbau

Vor der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage sollten Sie sich als Bauherr über die unterschiedlichen Gerätetypen informieren. Wichtig ist auch die Wahl des Brennstoffs: fossil, fest, flüssig oder gasförmig.

Erdöl
35% aller deutschen Haushalte nutzen z.Z. Heizöl
Vorteile
Erprobte und auf dem Markt erhältliche Heizungstechnik (breite Auswahl an Geräten, ein weites Servicenetz)
Energieausnutzungsgrad: ca. 90 %
Nachteile
Schadstoffentwicklung beim Verbrennen (CO²-Emission: 0,26 kg pro Kilowattstunde Brennstoffeinsatz)
Das Erdölvorkommen reicht noch für die nächsten 300 Jahre
Der Heizölverbrauch in Deutschland soll bis zum Jahr 2005 um ein Viertel reduziert werden
Ein Lagerplatz für Erdöl ist notwendig

Erdgas
Vorteile
Bewährte Technik
Kein Lagerplatz (Ersparnis von Raum und Geld)
Umweltfreundlichkeit (CO²-Emission: 0,20 kg pro Kw-Std. Brennstoffeinsatz; nur geringe Mengen Schwefel)
Spezifischer Heizwert schwankt zwischen 9,94 und 11,04 Kilowattstunden pro Kubikmeter

Fossile Brennstoffe
Unter dem fossilen Brennstoff Kohle wird im allgemeinen Braunkohle, Steinkohle und Koks verstanden. Kohle wird hauptsächlich zur Stromerzeugung in Kraftwerken benutzt. In privaten Haushalten wird Kohle als Energieträger für die Übergangszeiten (Festbrennstoffkessel, an die Zentralheizung angeschlossen) oder für Kachelöfen verwendet.
Vorteile
in modernen Kachelöfen sind alle Festbrennstoffe wie Holz, Braunkohle- und Steinkohlebriketts oder Koks verfeuerbar
Nachteile
schlechterer Heizwert im Vergleich zu den anderen Energieträgern
die entstehenden Abgase enthalten oft hohe Kohlendioxidkonzentrationen

Braunkohle, Steinkohle, Koks
Vorteile
Verbrennt rauch- und rußfrei (zerfällt im Feuer, backt nicht zusammen)
Eignet sich gut für den Dauerbrand in Heizkesseln (gleichmäßiger, regelbarer Abbrand)
Kann auch für Einzelöfen mit thermostatischer Verbrennungsregelung verwendet werden

Holz
Im Prinzip eignet sich Holz gut zum Heizen. Überdies können die jeweiligen Mengen an verbrauchtem Holz durch Aufforstung wieder zurückgewonnen werden.
Voraussetzung ist, daß dabei das Verhältnis zwischen Abholzung und Aufforstung übereinstimmt.
Heizwert: 4 Kilowattstunden pro kg
Oberbrandkessel mit Pufferspeicher: nutzen 50 - 75 % der Energie zum Heizen
Kachelöfen: nutzen 40 - 75 % der Energie zum Heizen
Unterbrandkessel mit Pufferspeicher: nutzen 60 - 85 % der Energie zum Heizen, (geringerer Schadstoffausstoß)

Sonne
Vorteile
Eine richtig dimensionierte Solaranlage liefert in Deutschland genug Energie, um von Mai bis September 100 % des Warmwasserbedarfs (im Jahresdurchschnitt 50 - 70 %) zu decken.
Im Sommer kann der brennstoffbeheizte Heizkessel sogar abgeschaltet werden
durch Solarenergie wird man mittel- und langfristig unabhängiger von Energiepreiserhöhungen
Ökologisch: hilft die begrenzt vorhandenen fossilen Brennstoffe einzusparen
Wirkungsgrad
Sonnenkollektoren der neuen Generation können bis zu 83%, absorbieren, erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 98 % des auffallenden Sonnenlichts

Erdwärme
Die Nutzung von Erdwärme ist zwar eine vielversprechende, jedoch noch recht teure Form der Energiegewinnung.
Mittels einer elektr. betriebenen Wärmepumpe wird der Umgebung (Grundwasser, Erdreich Umgebungsluft) Wärme entzogen.
Mit Hilfe der gewonnenen Wärme wird ein Kältemittel erhitzt, das wegen seines niedrigen Siedepunktes verdampft. Dabei entsteht Gas, das komprimiert wird
Es erhitzt sich durch diesen Vorgang und gibt über einen Wärmetauscher seine Wärme an ein anderes Medium ab.
Nachteile
Hohe Verlege- oder Bohrkosten (notwendig ist eine Fläche, die 0,8 bis 1,5 mal so groß ist wie die Wohnfläche)
Hohe Stromkosten im Winter: bei einer Wärmepumpe, die mit Hilfe der Außenluft Wärme gewinnt.

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